GeschäftsrechtKostenlos§§ 305-310 BGB

AGB Muster – Kostenlose Vorlage für Unternehmen (2026)

Erstellen Sie Allgemeine Geschäftsbedingungen für Ihren Online-Shop, Ihre Dienstleistung oder Ihr Handwerk. Angepasst an B2B oder B2C. Mit Widerrufsrecht, Gewährleistung und OS-Plattform-Hinweis nach §§ 305-310 BGB.

§§ 305-310 BGB
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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB) der [Firmenname] ([Rechtsform]) [Adresse] E-Mail: [E-Mail] | Tel: [Telefon] Stand: 01.03.2026 § 1 Geltungsbereich (1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen [Firma] (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden (nachfolgend „Kunde"), die über die Geschäftsbeziehung des Anbieters geschlossen werden. (2) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu. (3) Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern (§ 14 BGB). § 2 Vertragsschluss (1) Die Darstellung der Produkte in Angeboten und Katalogen stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Bestellung (invitatio ad offerendum). (2) Der Kunde gibt durch die Bestellung ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt erst durch die Auftragsbestätigung oder die Lieferung der Ware zustande. (3) Der Vertragstext wird vom Anbieter gespeichert und dem Kunden nach Vertragsschluss per E-Mail zugesandt. § 3 Preise und Zahlung (1) Alle angegebenen Preise sind Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. (2) Zusätzliche Liefer- und Versandkosten werden gesondert ausgewiesen. (3) Folgende Zahlungsarten werden akzeptiert: [Zahlungsarten]. (4) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu verlangen (§ 288 BGB). § 4 Lieferung und Versand (1) Die Lieferung erfolgt innerhalb von [Lieferzeit] nach Zahlungseingang. (2) Das Liefergebiet umfasst: [Liefergebiet]. (3) Die Gefahr des zufälligen Untergangs geht mit der Übergabe an den Spediteur über. § 5 Widerrufsrecht bei digitalen Inhalten Bei Verträgen über digitale Inhalte erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn der Unternehmer mit der Ausführung des Vertrags begonnen hat, nachdem der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat und seine Kenntnis vom Verlust des Widerrufsrechts bestätigt hat (§ 356 Abs. 5 BGB). § 6 Gewährleistung (1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. (2) Die Gewährleistungsfrist beträgt 24 Monate ab Lieferung. (3) Offensichtliche Mängel sind innerhalb von 7 Werktagen nach Lieferung schriftlich zu rügen (§ 377 HGB). § 7 Haftung (1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. (2) Der Anbieter haftet auch bei leichter Fahrlässigkeit für die Verletzung von vertraglichen und vorvertraglichen Pflichten. (3) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie bei Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz. § 8 Datenschutz Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung und in Übereinstimmung mit der DSGVO und dem BDSG. § 9 Schlussbestimmungen (1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). (2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist [Gerichtsstand], sofern der Kunde Kaufmann ist. (3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. § 10 Online-Streitbeilegung [Firma] ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
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AGB erstellen – Was Sie wissen müssen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sind vorformulierte Vertragsbedingungen, die ein Verwender für eine Vielzahl von Verträgen verwendet (§ 305 Abs. 1 BGB). Sie unterliegen einer Inhaltskontrolle nach §§ 305-310 BGB.

⚠️ Wichtiger Hinweis

Dieses AGB-Muster dient als Orientierungshilfe. AGB sollten idealerweise von einem Rechtsanwalt auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Unternehmens angepasst werden. Eine fehlerhafte AGB-Klausel kann abgemahnt werden und zu Unterlassungsklagen führen.

💡 Tipp: AGB richtig einbinden

AGB werden nur Vertragsbestandteil, wenn drei Voraussetzungen erfüllt sind (§ 305 Abs. 2 BGB): 1. Ausdrücklicher Hinweis vor Vertragsschluss, 2. Möglichkeit zur Kenntnisnahme, 3. Einverständnis des Kunden (z.B. Checkbox im Checkout).

Häufige Fragen zu AGB

AGB sind in Deutschland nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber dringend empfohlen. Ohne AGB gelten automatisch die gesetzlichen Regelungen des BGB, die oft sehr kundenfreundlich sind. Mit AGB können Sie z.B. Zahlungsfristen, Lieferbedingungen und Gewährleistungsregeln zu Ihren Gunsten konkretisieren – solange diese nicht gegen §§ 305-310 BGB verstoßen.

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